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Willkommen Wanderer zwischen den Welten

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Mein schwarzes Banner!Wehe auf blutdurchtränktem Feld...Künde von Chaos und Tod!Von Verzweiflung und Leid und verlöschendem Seelenfeuer...





Silvester

So nun sind drei ganze Tage vergangen und es ist an der Zeit, dass ich mal a weng von Silvester erz?hle:
29.12.05
Diana kommt
30.12.05
Ara und Gloin kommen, Alca und Bragi kommen sp?ter am Abend nach einigen Schwierigkeiten doch wohlbehalten im kalten Franken an
31.12.05
Unser verzweifelter Versuch Tischfeuerwerk aufzutreiben endet im Einkaufschaos Silvester und wir haben tats?chlich noch ein paar Knaller auftreiben k?nnen (leider auch Konfetti)
War ne richtig geile Party -> nach Trinkspielchen und anderen Nettigkeiten kam dann die Shisha zum Einsatz, der allerdings nach ein paar Umdrehungen so schlecht wurde, dass sie kurzerhand umkippte, passiert ist aber zum Gl?ck nicht allzuviel
Mitternacht haben wir fast verpennt, wir Tropfnasen, aber geballert haben wir trotzdem und das nicht mal so wenig!!!Und das beste; wir mussten nicht mal aufr?umen, da wir nicht vorm Haus geballert hatten!!! :-)
01.01.06
Katerstimmung - vergiss es, wir haben gleich mal weitergefeiert in Aras Burzeltag am 02.01.
Bragi und Alca sind aufgebrochen - Schade, war so lustig
02.01.06
Diana und Gloin verlassen uns
3.1.06 22:00


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WAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH - ich glaub es kaum, aber es gibt immer noch d?mlichere Menschen auf dieser Welt!!!!
Ich lebe hier in der Deppenzentrale von Bayern, nein von ganz Deutschland, nein ganz Europa!!!!
5.1.06 22:09


Ara hat mich gestern verlassen - er musste wieder zur?ck nach Kiel, in das windige eisige Kiel
Jetzt sind sie alle weg und es wird lange dauern, bis ich den verr?ckten Haufen Zwerge, G?tter, Happies und Elben wieder sehen werde *schnief* *sofortwiedersilvesterhabenwill*
9.1.06 21:44


Das Jahr hat gerade erst angefangen und ich w?nsche mir schon, das Jahresende herbei.
Nichts ist los bei uns, wenn das so weiter geht, dann kann ich mich einbuddeln und zwar mindestens drei meter tief!!
Toller Jahresstart, wirklich toller Jahresstart!!!
*Schaufelholundlochzugrabenbeginn*
10.1.06 21:52


Mitternacht

Es ist Nacht geworden und die Lichter der Stadt sind schon vor Stunden angegangen. Ich kann sie nicht sehen, obwohl ich wach bin.
Ein Tag gleicht dem anderen, genau wie eine Nacht der anderen gleicht. Ich w?nschte, ich k?nnte die Lichter sehen. Ich w?nschte, ich k?nnte zusehen, wie sie am Abend an und am Morgen ausgehen. Ich w?nschte, ich k?nnte sehen, wie sie die Nacht zum Tage machen, doch dies ist mir verwehrt.
Ich kann mich nicht bewegen, nicht r?hren oder tun. Nicht einmal sprechen kann ich.
Die meisten Menschen, die mich besuchen kommen, glauben, ich k?nnte sie nicht verstehen. Sie glauben, dass ich nicht unter ihnen weile, sondern an einem fernen Ort, in einer anderen Zeit. Sie sehen, dass meine Augen offen sind und sie sich bewegen und trotzdem glauben sie, dass ich schlafe.
Es hilft ihnen mit dieser Situation fertig zu werden. Es tr?stet sie, wenn sie glauben, dass es mir, da wo sie glauben, dass ich bin, gut geht.
Mir hilft es nicht. Ich bin wach, ich kann sie sehen, sie h?ren und sie verstehen, doch das wei? niemand, nicht einmal die ?rzte.
Ich sehe die Tr?nen, die in den Augen meiner Besucher stehen. Ich w?rde am liebsten aufspringen, sie in die Arme nehmen und ihnen sagen, dass alles wieder gut wird. Doch es geht nicht. Mein K?rper gehorcht mir nicht mehr.
Alles hat vor ein paar Monaten angefangen. Ich war wie jeder andere Mensch auf dem Weg nach Hause. Es war Winter und die Stra?en in den Bergen meiner Heimat gefrorenen innerhalb von wenigen Sekunden. Ich hatte es nicht bemerkt bis es zu sp?t war.
Den Aufprall sp?re ich noch heute, dann kam die Nacht ?ber mich. Als ich aufwachte, lag ich in einem sterilen wei?en Zimmer und mehrere Menschen mit Masken beugten sich ?ber mich. Ich wollte schreien und da merkte ich, dass es nicht ging.
Die Schwestern und ?rzte redeten wirres Zeug, unverst?ndlich f?r meine Ohren. Eines aber h?rte ich deutlich heraus. Wachkoma ? ich lag im Wachkoma. Einer meinte sogar, dass es unm?glich sei, dass ich wieder erwachen k?nnte. Meine Verletzungen w?ren zu schlimm und es sei sogar besser, dass ich es nicht mitbekommen w?rde.
Was wusste der schon? Die Schmerzen waren unertr?glich. Mir war es so, als w?rde mein K?rper auseinander gerissen werden.
Mir wurden Schmerzmittel verabreicht und ich fiel in einen tumben Schlaf aus dem ich ein paar Tage sp?ter wieder erwachte.
Ich sp?rte, wie ich ?ber Schl?uche an Maschinen angeschlossen wurde, die mich noch heute am Leben erhalten. Ich h?re das Piepsen um mich herum und merke, wenn die Schl?uche entfernt und durch neue ersetzt werden.
Ich bin allein in meinem Zimmer. Man hat das Bett in die N?he des Fensters gestellt und manchmal drehen die Schwestern meinen Kopf in Richtung der Lichter. Dann kann ich die Lichter sehen und mir wird warm.
Ich wei? nicht, welche Jahreszeit wir haben oder wie lange ich schon hier liege. Hier sieht alles gleich aus. Das Zimmer ver?ndert sich nicht, nur die, die sich um mich k?mmern.
Manchmal bleibt eine Schwester oder ein Pfleger bei mir und erz?hlt mir von da drau?en. Sie glauben, dass ich so zur?ck kehren k?nnte, sie wissen ja nicht, wie sehr ich es mir w?nsche.
Besuch bekomme ich auch, meine Familie sooft hier wie sie nur kann. Ich wei?, dass ich weit weg von zu hause bin und dass sie sehr lange fahren m?ssen, um mich sehen zu k?nnen und daf?r bin ich dankbar.
Sie haben Bilder mitgebracht und erz?hlen mir von zuhause. Sie bleiben oft Stundenlang neben mir sitzen ohne etwas zusagen, sie halten einfach nur meine Hand und streichen ?ber meine Haut. Ich w?rde so gern mit ihnen gehen, wenn sie sich verabschieden, aber es geht nicht.
Ob ich je dieses Zimmer verlassen werde, ist ungewiss. Noch immer pumpen die Maschinen Medikamente und Schmerzstiller in meinen K?rper und noch immer versuchen die ?rzte meine Verletzungen zu heilen, doch wie es aussieht, geht es nicht.
In letzter Zeit scheint mein K?rper nicht mehr zu wollen. Mein Herz hat schon dreimal ausgesetzt und es ist kein angenehmes Gef?hl, wenn Stromst??e durch einen gejagt werden. Mein K?rper hat begonnen sich zu wehren, gegen die Medikamente, gegen die Schmerzmittel, gegen das Leben.
Ich bin eingeschlossen in einer H?lle, die nicht mehr leben will, die endlich ihre Ruhe haben will. Ich kann nichts tun. Ich will leben, doch mein K?rper hat sich anders entschieden.
Ich kann sp?ren wie mein Herzschlag langsamer wird. Es ist Nacht, dieses Mal werden sie nicht rechtzeitig kommen k?nnen. Ich w?nschte, ich k?nnte ein letztes Mal die Lichter der Stadt sehen, wie sie die Nacht zum Tage machen.
Ich w?nschte ich k?nnte mein Leben noch einmal leben, doch daf?r ist es nun zu sp?t ...
12.1.06 14:29


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