* Startseite     * Archiv     * Kontakt



Willkommen Wanderer zwischen den Welten

* Themen
     Meine Welt
     Erinnerungen

* mehr
     Memories
     Sprüche

* Links
     Startseite
     Farons Seite


Mein schwarzes Banner!Wehe auf blutdurchtränktem Feld...Künde von Chaos und Tod!Von Verzweiflung und Leid und verlöschendem Seelenfeuer...





So ich bin wieder da - Wochenende + Walpurgisnacht waren toll - wirklich hat mir echt gut gefallen, München rockt!!

1.5.06 20:21


Werbung


Gebt mir sofort einen Revolver mit gefülltem Magazin!!!!!
Dann ist es vorbei, dann hab ichs hinter mir. Nie wieder Streß, nie wieder maulende Kunden, nie wieder schlaflose Nächte, nie wieder Ärger!!! Bitte, gebt mir den Revolver!!!
3.5.06 17:25


Wünschen wir uns nicht alle einmal, etwas evil zu sein? Wünschen wir uns nicht alle einmal, so richtig gemein zu sein?
Wünschen wir uns nicht alle einmal, den kleinen Schweinehund in uns gewinnen zu lassen??

Ja warum tun wirs dann nicht???? Andere können es doch auch ....
5.5.06 20:47


*Tobsuchtsanfallbekommundalleskaputtmachwasunterfingerbekomm!!!*

Kein Witz!!! Vorwarnung - Vany hat extrem schlechte Laune - Pech für alle, die heute mit mir etwas zu tun bekomme!!!
6.5.06 15:18


Gemeinsam allein

Sie stand allein in mitten der vielen Menschen. Sie war allein, noch nie stand jemand an ihrer Seite. Ihr ganzes Leben lang war sie allein und niemand wusste das.
Sie strich sich eine Strähne ihres Haares aus dem Gesicht. Ein plötzlich aufkommender Wind hatte ihr langes Haar in die Luft gehoben.
Traurig sah sie sich um und ihr fiel der Blick einer alten Frau auf, die in einem Straßenkaffee saß und ihr Eis sichtbar genoss. Wie sie doch diese mitleidigen Blicke hasste.
Die Frau starrte sie regelrecht an und sie stach aus der bunten Masse heraus wie sonst keiner. Sie trug schwarz, wie immer eigentlich und dennoch passte nichts an ihr zusammen.
Der schwarze Rock, obwohl er etwas zu lang war, zählte genau wie das schwarze Top zu ihren Lieblingsstücken. Sie hatte sie extra für diesen Tag ausgesucht, denn heute war der Tag, an dem sie diese Welt verlassen würde, hoffte sie jedenfalls.
Sie blickte wieder zu der alten Frau, die noch immer ihr Eis aß und sie weiterhin an starrte. Sie musste sich abwenden, denn sie ertrug diesen Blick nicht, sie ertrug überhaupt keine Blicke, sie taten ihr weh und noch mehr Schmerz konnte sie einfach nicht mehr ertragen.
Sie blickte sich wieder um. Diese Welt war einfach zu bunt für ihren Geschmack, zu bunt und zu grausam.
Sie sah auf die Uhr. Es war viertel vor fünf. Die Sonne schien heiß vom Himmel und obwohl es erst Mai war, war es schon so warm wie im Sommer.
Plötzlich hörte sie hinter sich jemanden tuscheln. Sie drehte sich um und sah zwei Mädchen an, die sich leise unterhielten und dabei immer wieder auf sie zeigten. Sie wusste genau, was sie redeten. Sie lästerten über sie. Nur warum? Durfte sie nicht herumlaufen, so wie sie es wollte? Diese Tussen taten es doch auch. Die mit ihren rosa Oberteilen und weißen Hosen, sie könnte kotzen, wenn sie das sah.
Sie trat auf die Mädchen zu und sah sie mit ihren natürlich grünen Augen starr an.
Sie überragte die Mädchen locker um einen Kopf und ihre grünen Augen funkelten in der Sonne. Das allein reichte schon, um ihnen einen Schrecken einzujagen. Von einer Sekunde auf die nächste waren sie still und starrten sie an. „Verschwindet!“ knurrte sie.
Als die Mädchen wegliefen, drehten sie sich kurz um und riefen ihr etwas zu, das ihr im Herzen einen Stich versetzte. Sie mochte es nicht wiederholen, es tat zu weh.
Traurig drehte sie sich um und ging in Richtung des Domes. Dort auf den Stufen wollte sie warten, warten auf das Ungewisse, auf das, was sie in eine bessere Welt bringen würde.
Sie wusste nicht, dass sie schon die ganze Zeit beobachtet wurde.
Die Jägerin saß auf einem Dach und blickte hinunter auf die Stadt. Sie hatte ihren stummen Schrei gehört, sie wusste, was sich diese junge Frau in schwarz so sehr wünschte, doch sie war nicht gekommen, um ihn ihr zu erfüllen. Das war nicht ihre Aufgabe.
Sie fühlte ihre Traurigkeit, sie fühlte ihren Schmerz und sie wollte ihr helfen. Es war an der Zeit, dass sich das Schicksal erfüllen sollte.
Die junge Frau würde noch einen Moment länger warten müssen. Jetzt waren die beiden dran. Sie verfolgte sie bis in eine einsame dunkle Gasse unweit der Einkaufstraße der Stadt.
Die Mädchen gackerten wie Hühner und lachten. Sie ließen sich über die junge Frau aus, wie sie sich nur so anziehen könnte, wie sie sich nur so verunstalten könnte mit schwarzen Make up oder schwarzen Fingernägeln.
Sie bemerkten nicht, dass sie verfolgt wurden. Die Jägerin trat lautlos näher und näher und schon bald würden die beiden den Alptraum ihres Lebens erleben.
Die beiden waren gerade dabei, wieder abzulästern, als die Jägerin eine von ihnen packte und mit Wucht gegen die nächste Hauswand schleuderte. Die andere kreischte auf, doch sie konnte ihrem Schicksal nicht mehr entkommen.
Die Jägerin packte sie an der Kehle und hob sie in die Luft. Das Mädchen krallte sich in die Hand, doch die Jägerin lächelte nur. „Ihr habt es nicht anders verdient. Zwanzig Jahre habt ihr andere tyrannisiert und jetzt ist die Zeit der Abrechnung gekommen.“
Das Mädchen begann zu kreischen, doch das interessierte die Jägerin nicht. Sie zog ihre freie Hand zurück und stieß sie mit voller Wucht in ihre Brust. Das noch zuckende Herz riss sie heraus und biss hinein. Den leblosen Körper warf sie wie ein Stück Müll zur Seite und widmete sich dem anderen Mädchen, das wimmernd in einer Ecke kauerte.
Sie lächelte kalt und warf ihr das Herz ihrer Freundin zu. „Ich habe ein Geschenk für dich, doch hab keine Angst, du wirst ihr bald Gesellschaft leisten.“
Das Mädchen kreischte wie besessen los, sprang auf und lief so schnell es konnte in Richtung der belebten Innenstadt.
Die Jägerin sah ihr hinterher. „Weglaufen hat keinen Sinn!“ mit diesen Worten schleuderte sie dem Mädchen einen Dolch hinterher, der ihre Brust eine halbe Sekunde später durchbohrte und sie zu Boden warf.
Die Jägerin trat auf die Verletzte zu und drehte sie mit dem Fuß herum. Das Mädchen röchelte und spuckte Blut. Sie lächelte erneut. „Ich hab doch gesagt, weglaufen hat keinen Sinn.“
Sie hob ihr Schwert und trieb es dem Mädchen durch die Kehle in den Asphalt. In den Augen ihres Opfers blitzte es kurz auf, dann brach der entsetzte Blick.
Die Jägerin war zufrieden. Die beiden hatten es nicht anders verdient. Sie standen schon lange auf ihrer Liste, doch nun hatte sie einen triftigen Grund, um sie zu erledigen.
Die Seelen der beiden würden ihre neue Gefährtin stärken. Sie sah sich um. Niemand hatte sie gesehen, niemand würde je erfahren was aus den beiden geworden war.
Sie hielt ihre Hand über die beiden Leichen und im nächsten Augenblick zerfielen beide Körper zu Staub.
Es waren nur zwei Namen mehr auf der Liste jener, die in den letzten Jahrhunderten spurlos verschwunden waren und nie wieder auftauchten. Niemand würde nach ihnen fragen.
Die Jägerin sah kurz zum Himmel auf, es wurde langsam Zeit. Ihre neue Gefährtin wartete bereits auf sie, auch wenn diese noch nichts davon wusste.
Sie machte sich auf den Weg. Die Sonne ging bereits unter, es gab keinen besseren Zeitpunkt als diesen um jemanden zu erwecken, das spürte sie.
Die Menschen gingen ihr aus dem Weg, freiwillig ohne zu wissen warum. Der Dom kam in Sicht und mit ihren scharfen Augen erblickte sie sofort, was sie suchte.
Die junge Frau saß einsam auf den Stufen und strich sich durch die Haare. Sie suchte jemanden und die Jägerin wusste, auch, wer das war. Sie suchte sie.
Sie trat auf die junge Frau zu und lächelte sie an. Ohne ein Wort zu sagen, zückte sie einen Dolch und trieb ihn der jungen Frau mitten ins Herz.
Sie hielt den Leichnam im Arm und strich ihr über das Gesicht. „Es tut mir leid, ich kann dir nicht geben, was du verlangst, denn du bist auserwählt an meiner Seite zu kämpfen. Verzeih mir.“
Eine blutige Träne löste sich von ihrer Wange und flog mit dem sanften Nachtwind davon. Sie sah auf und sah zu den Sternen. „Erwache...“
10.5.06 22:08


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung