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Mein schwarzes Banner!Wehe auf blutdurchtränktem Feld...Künde von Chaos und Tod!Von Verzweiflung und Leid und verlöschendem Seelenfeuer...





Diary of broken Dreams

4. Tag nach Vandrojan

„Vor uns liegt die Stadt im Nebel, zweihundert Jahre habe ich auf diesen Augenblick gewartet. Zweihundert Jahre lang war ich auf der Suche, zweihundert Jahre lang war ich auf Reisen. Ich habe gekämpft in den Kriegen dieser Welt, ich habe viele Tote gesehen auf den Schlachtfeldern dieser Welt.
An meinen Händen klebt Blut, das bestreite ich nicht. An meinem Schwert klebt auch das Blut Unschuldiger, doch der Krieg macht zwischen Kriegern und Unschuldigen selten einen Unterschied.
Ich bin schuldig des Mordes an Tausenden und dafür werde ich in vielen Länderein gejagt.
Was treibt mich an die Strände dieser Welt? Diese Strände, die vor uns liegen, sind meine Heimat – jedenfalls als ich noch eine Heimat hatte.
Meine Hand verkrampft sich an der Reling, mein Herz zieht sich zusammen als ich an Gora denke.
Gora – die Stadt zur Welt, so wurde sie genannt. Ich war zu lange nicht mehr hier, viel zu lange.
Vieles wird sich verändert haben, viele, die ich einst kannte, sind schon lange gestorben, ob aus natürlichem Grunde oder der Krieg Schuld war, weiß ich nicht.
Auch ich habe mich verändert, auch ich bin nicht mehr jene, die diese Strände in einer Sternenlosen Nacht verließ.
Die Lichter laden Reisende vom Meer aus freundlich ein, doch ich weiß, wie die Blicke uns begegnen werden. Sie werden uns anstarren und das zurecht, denn Elfen sieht man heute nicht mehr sehr häufig.
Menschen sind eine merkwürdige Rasse. Sie sind so arm an Jahren. Sie haben keinerlei Magie in ihrem Blute. Sie verwelken bevor sie zu voller Größe gereift sind. Sie sind so anders als wir Elfen.
Ich empfinde keine Greul, wenn sie durch meine Hand sterben, sie haben uns aus unserer angestammten Heimat vertrieben und sie sich einverleibt.
Mein Herz trauert, denn ich habe gesehen was die Menschen anrichten können. Ihre Städte stinken, Rauch liegt über den Dächern obwohl kein Krieg über sie hinweg gezogen ist. Ihre Kinder spielen in den dreckigen Gossen und wälzen sich mit ihren Hunden im Schlamm.
Ich verachte sie, ich hasse sie, ich töte sie. Sie haben mein Volk in den Ruin getrieben. Sie haben meine Familie in den Krieg und damit in den Tod getrieben.
Wir Elfen waren ein großartiges Volk. Gora war tausende von Jahren der Sitz meiner Familie, bis die ersten Menschen kamen und alles zerstörten.
Die Elfen meines Volkes verstanden es, die Natur zu bewegen. Sie verbanden mit Magie toten Stein mit lebendem Baumwerk. Gora war eine einzigartige Stadt. Überall konnte man die Magie spüren, die Elfen fühlten sich wohl, bis die Menschen kamen.
Wehmut steigt in mir auf, als ich an diese eine Nacht denke, die mein Leben zerstörte. Es war eine Nacht wie jede andere, so hatte es zumindest den Anschein.
Die Elfen feierten ein rauschendes Fest, den Mittsommerball. Wir hatten viele Monde auf dieses Fest gewartet und rechneten nicht damit, dass jemand uns angreifen würde.
Und doch griff man uns an.
Es begann mit einem Angriff und endete in einem wahren Gemetzel. Ich höre noch heute die Schreie, ich sehe in meinen Träumen vor mir, wie die Menschen meine Geschwister niederschlagen und ihnen die Schädel eintreten.
Ich sehe noch heute das Blut meiner Brüder vor mir und ich spüre, wie ein Schwert in mein Fleisch eindringt. Ich fühle wie der kalte Stahl sich herumdreht und mir Sehen und Muskeln zerfetzt.
Doch ich hatte Glück, Freunde eilten mir zu Hilfe ...“
24.7.06 23:40
 


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Lilli (25.7.06 22:27)
geil

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