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Willkommen Wanderer zwischen den Welten

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Mein schwarzes Banner!Wehe auf blutdurchtränktem Feld...Künde von Chaos und Tod!Von Verzweiflung und Leid und verlöschendem Seelenfeuer...





Erinnerungen

Letzte Minuten

„Sag mir, wird es weh tun?“ Das Mädchen sah mit fiebernden Augen zu ihr auf.
Die Priesterin schluckte. Sie wusste, dass das Mädchen nur noch wenige Minuten hatte. Sie wusste, dass sie sterben würde. Ihr Herz verkrampfte sich. „Es wird nicht weh tun, glaube mir. Du wirst einschlafen und wenn du aufwachst, dann wirst du dich besser fühlen. Alle Schmerzen werden fort sein, das verspreche ich dir.“
Sie nahm die Hand des Mädchens und betrachtete es. Sie war vielleicht zwanzig Sommer alt, eine wahre Schönheit mit Augen so blau wie das Meer und Haaren so golden wie die Ähren im Sommer.
Sanft strich sie ihr eine Strähne aus dem Gesicht und lächelte sie an.
Das Mädchen aber lächelte nicht zurück. Ihr zierlicher Körper wurde von Fieber und Wundbrand geschüttelt. Sie hatte kein Lächeln mehr übrig für diese Welt, hoffentlich aber für die nächste.
„Niemand hat gesagt, dass es weh tun würde. Niemand hat uns gesagt, wie es da draußen aussieht. Warum hat man uns belogen?“ Ihre Stimme war zittrig, Tränen rannen ihren Wangen herunter. „Sag es mir Priesterin, warum hat man uns so belogen?“
Die Priesterin schluckte. Sie wusste, wie die Heerführer junge Menschen, Elfen und andere rekrutierten. Sie erzählten ihnen, welchen Ruhm sie für Heim und Land erkämpfen würden. Sie erzählten von fernen Ländern, Schätzen und anderem, nur um die Zustimmung zu erhalten. Von dem Leid, welches auf den Schlachtfeldern dieser Welt herrschte, von Schmerzen, Wahnsinn und Tod aber erzählten sie nichts.
Sie strich ihr sanft über die Stirn und schreckte zurück. In dem Mädchen herrschte unglaubliches Fieber und wenn die Wunden sie nicht umbrachten, das Fieber tat es gewiss.
„Ruhig Kleine, sprich nicht, du brauchst all deine Kraft um gesund zu werden.“
Das Mädchen schnaubte verächtlich, dann lachte es schrill auf. „Gesund? Ich werde nicht mehr gesund. Sieh mich an Priesterin! Ich bin schon so gut wie tot, wäre ich es nicht, wärst du nicht hier!“
Sie wusste, dass sie recht hatte. Sie war nur hier, um die Sterbenden zu salben, ihnen den letzten Weg zu bereiten und, so wie bei ihr, Trost und Beistand zu geben.
Sie kämpfte mit den Tränen. Sie würde ihr so gern etwas erzählen, irgendetwas, doch in diesem Moment fiel ihr nichts ein.
In den Augen des Mädchens flackerte bereits der Wahnsinn, der jeden früher oder später befiel. Ihre Wunden waren grauenhaft. Ihr rechtes Bein war von einer Orcaxt durchtrennt, der blutige Stumpf nur laienhaft umwickelt. In ihrer Schulter klaffte eine tiefe Wunde, wahrscheinlich von der selben Axt.
Dass sie das überlebt hatte, war ein Wunder, auch wenn sie besser tot gewesen wäre.
Man hatte ihre Wunden ausgebrannt und so gut es ging, vernäht. Doch dies alles hatte nicht geholfen.
Die Heiler hatten alles versucht, doch als sich die Wunden entzündeten, hatte man sie aufgegeben, so wie viele andere auch.
„Warst du jemals da draußen Priesterin? Hast du jemals die Schreie der Sterbenden gehört? Hast du die Sonne aufgehen sehen über einem Feld, welches mit Blut getränkt war?“ Die Stimme des Mädchens wurde immer leiser und leiser. Es ging zu ende.
Die Priesterin nickte. Sie war auch da draußen gewesen, auch sie hatte einst gekämpft, aber das war schon lange Jahre her. Sie war genauso auf die Worte der Heeresführer hereingefallen, auch sie hatte den Schrecken und das Leid des Krieges erfahren müssen. Nur hatte sie überlebt.
„Sag mir, wie heißt du?“ Sie ergriff wieder ihre Hand. „Mein Name ist Satury.“
Das Mädchen schnaubte wieder auf. „Warum willst du das wissen? Ich bin nur eine Nummer auf den Listen dieses Krieges. Im Tod fragt keiner danach, Namen sind egal.“
„Ich möchte es wissen, der Grund ist meine Angelegenheit.“
„Meine Mutter gab mir den Namen Eryn, das Heer die Nummer 1265. Such dir einen aus!“
Die Priesterin legte Eryn einen weiteren kühlen Lappen auf die Stirn. „Ich wähle Eryn. Erzähl mir von deiner Heimat Kind, erzähl mir von deinem Leben vor diesem Krieg.“
Eine weitere Träne bildete sich in den Augen des Mädchens als sie zu erzählen begann. Sie erzählte von ihrer Heimat südlich der Berge, von weiten Wiesen, kleinen Bächen und dem weiten Meer. Doch dann brach sie plötzlich ab.
„Ich werde meine Heimat nie wieder sehen!“ Sie schlug ihre Hände vor das Gesicht und begann zu weinen. Die Priesterin nahm sie in den Arm. „Doch das wirst du, das verspreche ich dir. Ich bringe dich dorthin.“
„Warum haben sie uns so belogen? Warum haben sie uns fortgerissen aus unserer Welt?“ schluchzte das Mädchen.
„Weil sie es nicht besser wissen Kind. Weil sie es nicht besser wissen.“
„Sie tragen die Schuld an so vielen Toten. Sie tragen die Schuld an meinem Tod!“
„Der Krieg trägt die Schuld, wir sind nur die Handlanger des Lebens. Wenn es bestimmt, dass ein Krieg geführt werden soll, dann soll es so sein. Und wenn die Götter beschließen, einen Menschen oder Elfen oder Zwergen zu sich zu rufen, dann muss derjenige dem Ruf auch folgen. Das Leben liegt nicht in unseren Händen Eryn.“
„Sag mir, wird es weh tun, wenn ich sterbe?“ Eryn sah sie mit glasigen Augen an, ihre Zeit war gekommen.
„Es wird nicht weh tun, glaube mir. Du wirst einschlafen, ganz sanft, ohne Schmerzen.“ Sie drückte das Mädchen wieder an sich und Eryn klammerte sich an sie. Sie wusste, dass das Mädchen Angst hatte vor dem Tod, das ging jedem so, auch sie hatte Angst, denn niemand wusste, was danach kommen würde.
„Es wird dir in der nächsten Welt gefallen. Dort wirst du leben ohne Angst, ohne Schmerzen, ohne Leid. Du wirst sitzen in den Hallen unserer Väter und deren Väter und du wirst speisen an ihrer Seite ohne dich ihrer Gegenwart schämen zu müssen.
Du wirst alle wieder sehen, die du je gekannt hast, denn durch deine Taten hast du ihnen den Weg in die Hallen der Väter geebnet.
Auch sehen wir uns wieder Eryn und dann werden wir sitzen Seite an Seite und wir werden essen und trinken an der Seite großer Krieger, erlauchter Fürsten und ehrwürdigen Göttern.
Hab keine Angst vor dem Weg, den du beschreiten wirst. Lass los von irdischen Zwängen, die dich noch immer hier halten. Beschreite den Weg, der uns allen vorher bestimmt ist. Du bist die erste, viele aber werden dir folgen und dann wirst du sie empfangen auf der anderen Seite des Flusses Ambradar, der unsere Welt von der Welt der Geister trennt.
Gehe ohne Angst, ohne Furcht und ohne Tränen über die Brücke, mein Kind. Geh und bereite anderen den Weg.
Wir sehen uns wieder in den Hallen unserer Väter und deren Väter und dann werden wir sitzen Seite an Seite und ich werde speisen mit einer der größten Kriegerinnen, die je auf den Schlachtfeldern dieser Welt gekämpft haben, mit dir mein Kind!“
Eryn lächelte, als die Priesterin sie wieder auf ihr Lager bettete. „Ich habe keine Angst, doch ich habe eine Bitte. Bleibt bei mir Priesterin, ich will nicht alleine sterben.“
Satury nickte und ihre Hand legte sich auf die von Eryn. „Schlaf mein Kind und denk an meine Worte. Ich bin bei dir.“
Das Mädchen schlief ein und wenige Minuten später fiel ihre Hand kraftlos zur Seite. Eryn war tot, gestorben in einem Krieg, der so sinnlos war, wie all die Kriege zuvor und danach.
Die Priesterin erhob sich und winkte zwei Männer heran. Sie zog ein weißes Tuch über den Leichnam des Mädchens. „Bringt sie in die Hallen der Toten.“
Sie wischte sich eine Träne aus dem Auge. Sie würde ihr Versprechen halten, sie würde sie zurück in ihre Heimat bringen, das war sie ihr schuldig. Doch sie konnte ihr Versprechen erst einhalten, wenn der Krieg Vergangenheit war. Sie hatte noch so viel zu tun...
13.8.06 23:35


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So ich bin wieder da vom SSF 2006. Es war schön, mir hats gefallen, auch wenns einige kl. Schwierigkeiten gab.
Aber es bleiben ja nur die schönen Dinge in Erinnerung!!
Ich hab Feuerspucken gelernt. Ok, ich nehm nicht soviel von dem Zeug in den Mund,aber es hat für ne schöne Stichflamme gereicht *gg*
Beim Bogenschießen hab ich ein Mousepad gewonnen *freu*
Met und Shisha gabs in Massen und dank Fea haben wir sogar im tiefen dunkel belgischer Nächte bunte Leuchtstäbe gehabt um unseren Weg aufs ToiToi zu finden (das in der Burg war ständig überbelegt).
Am zweiten Tag ging dann ja auch die Dusche, aber es war so staubig dort, da hat das nicht viel genutzt *gg* - aber es war toll.
Allerdings bin ich total zerstochen und am letzten Tag hat mich doch nach 10 Jahren ne verdammte Wepse (kein Schreibfehler) in den Finger gestochen. Der ist angeschwollen ohne Ende, man ich hat vergessen, wie weh das tun kann.
Ach ja, es war schön, es war lustig ... schade, dass es vorbei ist
1.8.06 01:00


Diary of broken Dreams

4. Tag nach Vandrojan

„Vor uns liegt die Stadt im Nebel, zweihundert Jahre habe ich auf diesen Augenblick gewartet. Zweihundert Jahre lang war ich auf der Suche, zweihundert Jahre lang war ich auf Reisen. Ich habe gekämpft in den Kriegen dieser Welt, ich habe viele Tote gesehen auf den Schlachtfeldern dieser Welt.
An meinen Händen klebt Blut, das bestreite ich nicht. An meinem Schwert klebt auch das Blut Unschuldiger, doch der Krieg macht zwischen Kriegern und Unschuldigen selten einen Unterschied.
Ich bin schuldig des Mordes an Tausenden und dafür werde ich in vielen Länderein gejagt.
Was treibt mich an die Strände dieser Welt? Diese Strände, die vor uns liegen, sind meine Heimat – jedenfalls als ich noch eine Heimat hatte.
Meine Hand verkrampft sich an der Reling, mein Herz zieht sich zusammen als ich an Gora denke.
Gora – die Stadt zur Welt, so wurde sie genannt. Ich war zu lange nicht mehr hier, viel zu lange.
Vieles wird sich verändert haben, viele, die ich einst kannte, sind schon lange gestorben, ob aus natürlichem Grunde oder der Krieg Schuld war, weiß ich nicht.
Auch ich habe mich verändert, auch ich bin nicht mehr jene, die diese Strände in einer Sternenlosen Nacht verließ.
Die Lichter laden Reisende vom Meer aus freundlich ein, doch ich weiß, wie die Blicke uns begegnen werden. Sie werden uns anstarren und das zurecht, denn Elfen sieht man heute nicht mehr sehr häufig.
Menschen sind eine merkwürdige Rasse. Sie sind so arm an Jahren. Sie haben keinerlei Magie in ihrem Blute. Sie verwelken bevor sie zu voller Größe gereift sind. Sie sind so anders als wir Elfen.
Ich empfinde keine Greul, wenn sie durch meine Hand sterben, sie haben uns aus unserer angestammten Heimat vertrieben und sie sich einverleibt.
Mein Herz trauert, denn ich habe gesehen was die Menschen anrichten können. Ihre Städte stinken, Rauch liegt über den Dächern obwohl kein Krieg über sie hinweg gezogen ist. Ihre Kinder spielen in den dreckigen Gossen und wälzen sich mit ihren Hunden im Schlamm.
Ich verachte sie, ich hasse sie, ich töte sie. Sie haben mein Volk in den Ruin getrieben. Sie haben meine Familie in den Krieg und damit in den Tod getrieben.
Wir Elfen waren ein großartiges Volk. Gora war tausende von Jahren der Sitz meiner Familie, bis die ersten Menschen kamen und alles zerstörten.
Die Elfen meines Volkes verstanden es, die Natur zu bewegen. Sie verbanden mit Magie toten Stein mit lebendem Baumwerk. Gora war eine einzigartige Stadt. Überall konnte man die Magie spüren, die Elfen fühlten sich wohl, bis die Menschen kamen.
Wehmut steigt in mir auf, als ich an diese eine Nacht denke, die mein Leben zerstörte. Es war eine Nacht wie jede andere, so hatte es zumindest den Anschein.
Die Elfen feierten ein rauschendes Fest, den Mittsommerball. Wir hatten viele Monde auf dieses Fest gewartet und rechneten nicht damit, dass jemand uns angreifen würde.
Und doch griff man uns an.
Es begann mit einem Angriff und endete in einem wahren Gemetzel. Ich höre noch heute die Schreie, ich sehe in meinen Träumen vor mir, wie die Menschen meine Geschwister niederschlagen und ihnen die Schädel eintreten.
Ich sehe noch heute das Blut meiner Brüder vor mir und ich spüre, wie ein Schwert in mein Fleisch eindringt. Ich fühle wie der kalte Stahl sich herumdreht und mir Sehen und Muskeln zerfetzt.
Doch ich hatte Glück, Freunde eilten mir zu Hilfe ...“
24.7.06 23:40


Lifetime Lonlyness

Es war Nachmittag und die Sonne brannte heiß von dem unwirklich blauen Himmel herab. Die Welt schwitzte, einfach alles war heiß. Der Asphalt auf den Straßen dampfte, die Bänke und Stühle in den Parks und Cafes waren so heiß, dass niemand sich darauf setzten wollte.
Die Menschen stöhnten unter der Hitze, nur sie interessierte das alles nicht. Sie spürte die Hitze nicht, sie spürte weder Sonnenstrahlen auf ihrer Haut noch den lauwarmen Wind in ihrem Haar. Das einzige, was sie fühlte, war die Kälte, die um sie herum lag. Sie spürte nur die Kälte, die aus ihrem Herzen kam.
Sie stand etwas abseits, im Schatten einer kleinen Seitenstraße und beobachtete sie. Sie konnte die Menschen sehen. Sie wirkten wie eine dunkelgraue Masse, die einem unbekannten Ziel nachgingen. Geschäftig eilten Männer und Frauen jeden Alters durch die Straßen der Stadt, immer gehetzt, immer mit einem Auge auf der Uhr ruhend, um nicht zu spät zu kommen.
Das also waren die Kriege unserer Zeit, dachte sie bei sich. Wir führen einen Krieg gegen die Zeit, nicht gegen Ungeheuer oder andere Menschen, nein dieser Krieg geht allein gegen die Zeit, weil viel zu wenig davon da ist.
Es schaudert sie, als ihr bewusst wurde, dass sie vor wenigen Wochen noch zu ihnen gehört hatte. Auch sie hatte nach der Uhr gelebt, war ständig von einem Ort zum nächsten gehetzt bis zu jenem Tag, als sie zusammenbrach.
Damals, es kommt ihr vor wie eine Ewigkeit, hatte sie in den Nächten nur noch geweint. Den Tag hatte sie nur mit Hilfe von Tabletten ertragen können. Ihre Seele war zerfressen und ihr Körper so geschwächt, bis er schließlich aufgab.
Damals hatte sie zum ersten Mal die Gegenwart der Unbekannten gespürt und seit jenem Tag hatte sie nach ihr gesucht.
Sie wollte erlöst werden von der Qual, die das Leben in der heutigen Zeit mit sich brachte. Sie selbst hatte dazu nicht den Mut und die Ärzte viel zuviel Ehre und Courage, um sie einfach sterben zu lassen.
Wochen hatte es gedauert, bis sie endlich wieder eine Spur von ihr hatte finden können. Was sie aber nicht wusste, war, dass ihre Zeit bereits abgelaufen war.
Vor ihrem geistigen Auge sieht sie sich wieder auf den Stufen vor dem Dom sitzen. Sie sieht in ihre Augen und etwas blitzt in ihrer Hand, dann fühlt sie den Schmerz.
Sie greift sich ans Herz und obwohl da nichts ist, fühlt sie die kalte Klinge, wie sie Fleisch und Muskeln durchtrennt und ihr das Leben nimmt.
Sie hatte sich den Tod anders vorgestellt, vollkommen anders. Sie war damals gestorben auf den Stufen des Domes und dennoch war sie nicht tot. Sie lebte und auch wieder nicht. Alles war so verwirrend. Nach außen wirkte sie völlig normal, doch das war nur Schein. Ihr Herz schlug nicht, ihre Lungen atmeten nicht und in ihren Adern floss kein Tropfen Blut mehr.
In ihrem Kopf drehte sich alles. Hass stieg in ihr auf, unendlicher Hass auf die Menschheit und sie schrak zurück. Zu solch starken Empfindungen war sie, als sie noch zu den Lebenden zählte, nicht gewohnt.
In ihrem Inneren wallte und brodelte es. Stimmen in ihrem Kopf flüsterten unentwegt Namen und Orte und sie wusste, was sie zu tun hatte.
Sie hatte ihren alten Namen abgelegt und nannte sich nun Wölfin, nach dem Bildnis auf ihrem rechten Bein und nun war sie unterwegs, ihren unendlichen Hass auf die Welt zu stillen.
Sie machte sich auf den Weg. Ihr Opfer, besser gesagt ihre Opfer, gingen direkt voraus. Zwei Männer mittleren Alters in Anzügen begleiteten eine rothaarige Frau in einem weißen Sommerkleid.
Sie wartete auf eine günstige Gelegenheit um zu zuschlagen und diese ergab sich, als die drei in einen einsam gelegenen Park abbogen.
Sie machte sich bereit und schlug zu. Zuerst packte sie den rechten Mann, einen blonden Hünen, am Arm und schleuderte ihn mit aller Kraft gegen einen Baum und trat ihm mit voller Wucht in den Rücken. Er stand nicht mehr auf und irgendwie bedauerte sie, dass er es scheinbar nicht mehr richtig mitbekommen hatte. Dafür hatten es seine Begleiter mitbekommen.
Die rothaarige Frau kreischte wie von Sinnen los als das Rückgrat ihres Gefährten laut knackend brach und rannte los.
Sie musste lächeln. Sie würde nicht weit kommen. Dieser verzweifelte Versuch, seinem Schicksal zu entrinnen, war einfach lächerlich. Sie zückte ein Messer und warf es. Sie traf sie in die rechte Schulter und nagelte sie am Boden fest. Sie war später dran, es gab noch jemanden, der vor ihr sterben musste.
Sie war leicht überrascht, als sie ihm ihre Aufmerksamkeit schenkte. Obwohl er vor Angst zitterte, schien er soviel Mut zu haben, um sich ihr entgegen zu stellen.
Er ballte die Fäuste als sie sich ihm näherte und griff sie an. Beinahe mühelos wich sie den Schlägen aus und schlug selbst dabei zu. Der zweite blonde Mann wurde halb um die eigene Achse gedreht und zeigte ihr nun den Rücken, was ein fataler Fehler war. Sie schlug ihm in die Nieren und der Mann ging in die Knie. Er öffnete noch den Mund, aber der Schmerz hatte ihm die Stimme genommen.
Sie packte ihn am Schopf und zwang ihn auf die Beine. Sie trieb ihn vor sich her bis zu der rothaarigen Frau, die auf den Boden saß und das Messer vor sich in Abwehrstellung hielt.
Sie lächelte als sie das grenzenlose Entsetzten in ihren Augen las, Todesangst sollte jetzt dazu kommen.
Sie holte weit aus und stieß ihre Hand dem Mann von hinten durch die Brust. Als sie auf der anderen Seite wieder zum Vorschein kam, hatte sie sein noch schlagendes Herz in der Hand. Mit einem Ruck riss sie ihre Hand zurück und schleuderte der Frau das Herz mitten ins Gesicht. Den leblosen Körper ihres zweiten Opfers warf sie einfach beiseite, nun war sie an der Reihe.
Die Rothaarige schrie nicht mehr, sie weinte nur noch und als das Herz in ihrem Gesicht aufschlug, verschlug es ihr gänzlich die Sprache.
Die Wölfin trat auf sie zu. Jetzt konnte sie Todesangst in ihren Augen lesen. Mit einer einzigen Geste zeigte sie ihr, dass sie aufstehen sollte und die Frau folgte ohne Fragen zu stellen.
Sie fuhr mit ihren Fingern über die zitternde Kehle und sie spürte, wie ihr Herz sich fast vor Angst überschlug.
Sie kam ihr ganz dicht, sie konnte ihr Spiegelbild in ihren Augen sehen, sie spürte sogar ihren warmen Atem. Für den Bruchteil einer Sekunde zweifelte sie an ihrer Sache, doch dann zog sie durch.
Ohne ein Wort zu sagen kippte die junge Frau nach hinten weg, sie wand sich am Boden und ihre Hände klammerten sich an ihre Kehle, doch das Blut schoss in Strömen aus der großen Wunde hervor.
Die Wölfin setzte sich auf ihre Brust und nagelte ihre Hände am Boden fest. Sie fixierte die Sterbende derart mit den Augen, dass sie sie anblicken musste.
Ganz langsam verließ das Leben den Körper und der Glanz in den grünen Augen verblasste bis er schließlich gänzlich brach. Zufrieden ließ sie von der Leiche ab und stand auf. Als sie sich herum drehte, blickte sie in die entsetzten Augen eines jungen Pärchens.
Sie hatten alles mit angesehen, sie würden es weitererzählen und das konnte sie nicht zulassen.
Sie handelte schnell und riss der Frau den Kopf ab. Dem Mann brach sie einen Herzschlag später das Genick. Dann verließ sie den Ort, ohne sich um die anderen Toten zu kümmern. Sie musste einfach weg.
Hinter einem Baum traten zwei dunkle Gestalten aus dem Schatten. Sowohl der Mann als auch die Frau waren trotz der Hitze in lange Mäntel gehüllt. Sie betrachteten die Toten.
„Sie tötet am helllichten Tag und sie tötet wahllos. Wir müssen sie aufhalten, sie ist zu gefährlich...“

((so ich hoff, dass ist nun besser so. sorry nochmal, wollte nichts klauen))
21.6.06 21:30


*seuftz* Die Abende hier sind so lang ....
19.6.06 21:37


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